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VeckatimestQuelle: AmazonEAN: 0801061018221 8,33 EUR
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Features
Beschreibung
Kunden Meinungen
Endlich neue Wege in der Rockmusik!
Datum:03.05.2010 - Rating: 5/5Wenn man als Rock- und Popmusikhörer jenseits der 30 der Beliebigkeit der letzten 10, 20 Jahre und des ewigen Hiphop-Mainstreams schon ein wenig überdrüssig geworden war, so sorgen jetzt frische, unverbrauchte Kräfte für Aufatmen und Erleichterung: Doch, die Rockmusik ist noch entwicklungsfähig! Namen wie Naturally Seven, Teitur oder eben Grizzly Bear stehen für ganz neue, unerhörte Klänge in einer Musikwelt, die sich schon ein wenig totgelaufen zu haben schien.
So löste das 2009er Album "Veckatimest" von der New Yorker Newcomerband Grizzly Bear eine Initialzündung in mir aus, wie es seinerzeit nur die Top-Alben vom Pink Floyd, Genesis oder Led Zeppelin vermochten, wenn sie neu auf den Markt kamen. Die vier Jungs aus New York haben ihre Hausaufgaben gemacht und wirklich verinnerlicht, was es in den späten 60ern und den 70ern an innovativen, bislang nie dagewesenen Klängen gegeben hat - aber aufgepaßt: Sie sind alles andere als eine Retro-Band! Vielmehr verschmelzen sie die Klänge von früher zu etwas absolut Eigenem, Neuen, eben Unerhörten. Man glaubt ständig, man höre ein wenig die Kinks + ein wenig die frühen Genesis + ein wenig die früheren Pink Floyd (so bis etwa 1972), auch ein wenig King Crimson und die Beatles, und dann sind sie doch immer ganz anders, nicht einzuordnen. Enorm, wie sich die Burschen aus dem Pool der Klänge bedienen, die für uns Ältere die sweeten 60er und 70er ausmachen, und sie zu etwas ganz Eigenem verknüpfen. Und wie sie dabei mit Harmonien und Tempi jonglieren und so immer wieder überraschende Klanggebilde und -wendungen schaffen - das ist einfach mal ungeheuer hörenswert, mehr noch: Ein Muß für jeden wirklichen Rockmusik-Begeisterten, ganz gleich, ob er 18 oder 48 ist! Kein Song klingt wie der andere, jeder einzelne eröffnet eine ganz eigene Welt, und doch sind sie alle unverkennbar: Grizzly Bear. Und was gerade für diejenigen ihrer Hörer so erfrischend ist, die die 60er oder 70er als Teens miterlebt haben: Die Uncoolness der Jungen, wie sie in ihren karierten Hemden und schlichten Shirts auf der Bühne stehen und ganz darin aufgehen, ihre wunderbare Musik zu machen, wie sie sich von der Abgeklärtheit des auf das Außen, den Alltag, die Tagespolitik bezogenen Hiphop-Mainstreams abwenden und wie die Psychedelicer von einst wieder ganz aus sich, ihrer Seele schöpfen. Das ist neu in unseren Tagen, das ist mutig! Und nochmal aufgepaßt: Wer glaubt, daß die Grizzlys wie frühere Psychedelicer ständig nur in LSD-rauschartigen Gewässern treiben und in ihnen versinken, der irrt! Ihre Videos etwa sind ästhetisch zwar sicherlich von den 60er und 70er beeinflußt, zeigen aber mit ihren Inhalten und Aussagen, daß die New Yorker Jungs mit beiden Beinen fest im gegenwärtigen Leben stehen und dessen Probleme und Herausforderungen durchaus im Blick haben, und ihre Texte sind voll von versteckten Widersprüchen und Fragen, mit denen sie genau so geschickt hantieren wie einst Pink Floyd auf ihren großen Alben, auf denen sie mit schwebender Wegdrift-Musik hammerharte Inhalte transportierten.
Absoluter Trip! Und total erfrischend, daß es Jungs aus unseren Tagen gibt, die solche Musik machen, als wären 35 Jahre nicht gewesen, und doch total neu, verblüffend und top performed.
Wie gesagt - ein Muß für jeden, gleich welchen Alters, der ein Ohr für wirklich gute Rockmusik hat, und schon jetzt viel mehr als nur ein Silberstreif am eintönig gewordenen Rock- und Pop-Horizont!
Googeln, tuben, bestellen, kaufen und - genießen!
Peter Badstübner, 3. Mai 2010
Mehrfach gehört, mehrfach ist nichts passiert!
Datum:23.04.2010 - Rating: 1/5Manchmal steht man im Museum vor hochgelobten Bildern. Näher ran, weiter weg, Brille auf, Brille ab, Augen zusammenkneifen, eine Woche später noch mal schauen, allein und zu zweit, mit Drogen oder ohne, in gut gelaunter Stimmung oder übler Laune...keine Chance. Das Bild sagt einem nichts. So geht es mir auch bei der CD Veckatimest. Mehrfach gehört, mehrfach ist nichts passiert! Zum Glück war sie nur geliehen!
Schön und verspielt
Datum:24.10.2009 - Rating: 5/5Zugegebenermaßen bin ich erst aufgrund der Lobpreisungen von Robin Pecknold (Sänger der 'Fleet Foxes') auf die Grizzly Bears gestoßen, und wurde nicht enttäuscht.
Wenn auch der Harmoniegesang bei den Füchsen sehr viel besser ausfällt, überzeugen die Grizzly Bears mit verspielten, phantasievollen Melodien und vielen traumhaften Passagen, wie z.B. in 'Southern Point' die sphärischen Pianoklänge. 'All We Ask' und 'Foreground' sind weitere Perlen, immer ruhig und melancholisch, nachdenklich.
Ein Album, daß nicht beim ersten Hören schon alles offenbart, sondern mit der Zeit wächst und immer mehr verzaubert.
Die beste Platte des Jahres 2009
Datum:25.09.2009 - Rating: 5/5Zugegeben brauchte auch ich mehrfaches Hören bis es zündete, wobei man eigentlich beim ersten Mal die unfassbare Tiefe dieser Songs erahnen kann, und nun schwirren diese Songs im Unterbewußtsein herum als wären dort schon immer die Grizzly Bears zu Gange. Eigentümliche Instrumentierung, Songs die unfassbare Wege gehen, orchestrale Stimmungen, gänsehautähnlicher Gesang...endlich mal wieder eine Scheibe, bei der man sich zwingen muss, sie nicht andauernd aufzulegen. Neben Animal Collectives "Merrywheather..." wohl die besten Scheiben dieses Jahres!!! Und vor allem an alle Grizzly Bear Liebhaber hört euch die Department of Eagles, ein genialer Splitter der Grizzly Bears, an...eine echte Offenbarung ist die "Ear Park" neben "Veckatimest" die eigenartigsten Scheiben...Songs die erst nebulös und rätselhaft daherkommen und nach einiger Zeit klar und deutlich hervortreten!!!
Vergesst Fleet Foxes, Múm etc...
wo sich fuchs und bär gute nacht sagen
Datum:24.09.2009 - Rating: 4/5die klingen ungefähr so, als wären die beach byos eine fm4-band (fm4 ist ein österreichischer alternative-radiosender mit kultstatus).
seltsam verschattete, rumpelige, fiepende, taumelnde arrangements treffen da auf chöre, die so hell klingen wie engel auf helium.
zum teil mögen sie es ganz schlicht, dann wieder verrätseln sie ihre stücke und hören sich dann an, als spielte eine folkband progressive-rock.
das ganze ist faszinierend, die nahe verwandtschaft mit den fleet foxes ist nicht zu leugnen. beim songwriting ist noch ein bisschen luft, da geht noch was.

